Ruppiner Anzeiger, 2007

Die Luft brannte
Tausende Ruppiner kamen zum Osterfeuer nach Protzen

wärmendes Feuer

Text: Melanie Höller; Fotos: Dirk Mahler
Zu einem riesengroßen Spektakel hat sich das Osterfeuer in Protzen entwickelt. Mehrere tausend Besucher pendelten über den Abend auf das Deadland−Gelände. Auf mehreren Metern Länge flackerten die Flammen des Feuers.

PROTZEN · „l'm on the Highway to Hell“ − im Protzener Partyhangar herrschte dichtes Gedränge. Die sechs Musiker von Fireball standen auf der Bühne und rockten, was das Zeug hielt. Und das Publikum ließ sich von der Show der Musiker mitreißen: Kaum jemanden hielt es auf dem Platz.

Einige stellten sich auf die Bänke oder kletterten sogar die Gitter an den Blechwänden hinauf, um den Überblick zu behalten.
Das traditionelle Osterfeuer in Protzen hatte am Sonntag wieder eine nahezu magische Anziehungskraft auf die Ruppiner ausgeübt. Bis in die späten Abendstunden drängten sich hunderte von Besuchern durch die Tore auf das Deadland−Gelände. „Wir kommen jedes Jahr her“, erzählte Marion Steinfeld, „man trifft so viele Freunde und Bekannte. Es ist halt schon ein gesellschaftlichen Ereignis, da muss man dabei gewesen sein!“

„Sehen und gesehen werden“ war die Devise wohl für viele an diesem Abend.
Fireball
Im Partyhangar herrschte dichtes Gedränge: Die Bands Fireball und Unerhört sorgten für den musikalischen Rahmen.
Und so ging man durch die Reihen von Menschen jeden Alters, die dicht gedrängt um die heiße Glut herum standen, begrüßte hier und da jemanden und verabschiedete sich dann auch schon bald mit einem „so, wir müssen mal weiter, gucken, wer noch so hier ist.“ Schließlich landete jeder dann mindestens einmal im Partyhangar, angelockt von der Musik der Coverband Fireball.
Dort konnten dann ein bisschen die steifen Glieder aufgewärmt werden, während die Stimmbänder einige Strapazen auf sich nehmen mussten, denn mit Liedern wie „Radio love“, „Back in Black“ oder „Smoke on the water“ forderten die sechs Musiker die volle Stimmgewalt ihres gemischten Publikums geradezu heraus.


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